WTF?!! Die sozialen Medien kreieren, propagieren und etablieren ein Frauenbild in der Fitnessindustrie das sich nicht nur immer weiter von einer „normalen“, athletischen Frau, sondern meiner Meinung nach auch immer weiter von einem guten, geeigneten Vorbild für Heranwachsende entfernt! Taillen werden schmaler, Pos größer -Photoshop und Fachärzten für plastische Chirurgie sei Dank- Lippen werden zu deformierten Schlauchbooten und Brüste nehmen Dimensionen an, die ich persönlich zum Teil schon als Behinderung einstufen würde.
An dieser Stelle möchte ich erwähnen dass ich keinesfalls Gegnerin der plastischen Chirurgie bin, jedoch widerspricht der zu beobachtende Trend mehr und mehr meiner Vorstellung von Ästhetik und Fitness.
Fitness, bzw. Bodybuilding ist nüchtern betrachtet zunächst ein oberflächlicher Sport. Es geht nicht darum wer am weitesten springt oder am schwersten heben kann, sondern schlicht darum wer nach dem subjektiven Empfinden der Kampfrichter optischer Vollkommenheit am nächsten kommt. Und diese ist nicht in Zahlen messbar.
Um den Bogen zurück zu den Brüsten zu schlagen: Brüste waren schon immer ein Symbol von Weiblichkeit. Ihre Faszination ist absolut berechtigt! Woraus sie bestehen klingt allerdings ziemlich unsexy, nämlich hauptsächlich Fett- und Drüsengewebe. Beides kann man sich zwar nicht „wegtrainieren“, jedoch fällt ersteres recht schnell der kalorienreduzierten, fitnessbewussten Ernährung mit Ziel des Fettabbaus zum „Opfer“. Weiblichkeit ist ein Kriterium bei der subjektiven Bewertung der Athletinnen. Also gehören Brüste schon irgendwie zum Gesamtpaket dazu, oder? Nun ja, sie (also Brüste, oder aber wundervolle Push-Up Suits) können die Proportionen positiv verändern, den Körper „ausgeglichener“ erscheinen lassen, aber ich fände es schrecklich und auch falsch zu sagen „Ja, um als Bikiniathletin Erfolg zu haben musst du dich aufschneiden und dir Plastikbrüste machen lassen die dir unter dem Kinn hängen und aussehen wie halbe Wassermelonen!“
Ich denke ja, viele wissen garnicht „was ihr Schönheitsideal“ ist. Es ist schon über zig Jahre so fest „verankert“ nach „Schema – F“ auszusehen, dass man sich slebst unter Umständen suggeriert „ja ich brauche das auch“ und es kommt ganz bestimmt von einem selbst und nein hat garnichts mit anderen Menschen zutuen. „Ich mache das für mich“. Mh…ich selber kann mir diesen „teils“ Kampf mit dem eigenen Körper nicht in Richtung Chirurgie nicht vorstellen. Muss jeder selber wissen. Vorbild bis zu welchem Punkt?! Hat nicht jeder irgendwie ein „Ideal“ was er sich einredet? Muss es nur die Frau sein? Rennen wir Männer nicht auch dem Six-Pack hinterher? (Spreche da aus eigenen „Versuchen“ #abnehmen) Wo fängt es an wo hört es auf? (Haare – Jürgen Klopp; Zähne – mein Alltag; Fitnessstudio generell) Erfolg / Misserfolg. Denke die Brüste sind da auch ein Stück weit symbolisch für das Thema (wie du schon sagst) und nur die (Achtung Wortspiel) „Spitze des Eisbergs“
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